18.12.2011

"Verkehrsunfall - Fahrer unter Pkw eingeklemmt"


So lautet die Alarmeldung am Sonntagabend, die die Kameraden der FF Eßfeld mit HvO zum Einsatz nach Fuchsstadt alarmierte. Dort hatte sich in der Nähe der Bushaltestelle ein Pkw auf eisglatter Fahrbahn überschlagen.

Die gemeldete Lage, dass der Fahrer unter seinem Fahrzeug einklemmt wäre, bestätigte sich zum Glück nicht. Der Verletzte wurde von Einsatzkräften des HvO Eßfeld bis zum Eintreffen des Rettungswagens erstversorgt. Parallel wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und der Patient mittels den Scheinwerfern der Flutlichttrage zusätzlich gewärmt, da Halogenscheinwerfer bekanntermaßen eine hohe Wärmeentwicklung aufweisen.

Nachdem der Patient gemeinsam mit dem Retungsdienst unter Zuhilfenahme des Spineboards achsengerecht auf die Trage des Rettungsdienstes umgelagert war, wurde die Einsatzstelle noch für die Unfallaufnahme durch die Polizei mit dem Lichtmast des Eßfelder HLF ausgeleuchtet. Abschließend wurde das Fahrzeug zusammen mit den Kameraden aus Fuchsstadt aufgerichtet und ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden.

Für die Kräfte der FF Eßfeld war der Einsatz nach ca. einer Stunde beendet. Neben der Ortswehr aus Fuchsstadt waren noch die Wehren aus Darstadt und Reichenberg, der KBM Land 2/3, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie mehrere Polizeistreifen an der Einsatzstelle.

17.12.2011

Zehnjähriges Bestehen der HvO-Gruppe Eßfeld


Am 14. Dezember 2001 wurde der Grundstein der HvO-Gruppe Eßfeld gelegt.

Was ist HvO?
First Responder, auch Helfer vor Ort, Notfallhilfe oder Sanitäter vor Ort genannt, ist eine ehrenamtliche Einrichtung außerhalb des Rettungsdienstes. Die HvO-Gruppen sind im Allgemeinen Organisationen, wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk oder anderer Hilfsorganisationen angegliedert.


Was machen First Responder eigentlich?
Ziel dieser Einrichtung ist es, die Zeit zwischen Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung zu verkürzen. Je schneller qualifizierte Maßnahmen eingeleitet werden, desto günstiger ist der Heilungsablauf und umso kürzer ist der Durchschnitt der nachfolgend notwendigen Behandlungszeit. Da sich gerade im ländlichen Raum die Anfahrten für den Rettungsdienst sehr schwierig gestalten - auf Grund fehlender Ortskenntnisse oder größeren Entfernungen von oft über 10 Minuten - kommen hier die Helfer vor Ort, welche über eine notfallmedizinische Ausbildung und Ausrüstung sowie über spezielle Ortkenntnisse verfügen, zum Einsatz.