Auch am Morgen des diesjährigen Karfreitags trafen sich 21 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Eßfeld zur traditionellen Übung. Als Übungsobjekt diente der erst im vergangenen Jahr nach einer Generalsanierung wiedereröffnete Kindergarten. Die Übung wurde von unseren Kameraden Johannes und Michael akribisch vorbereitet, so dass alle Beteiligten gefordert waren.





An der "Einsatzstelle" bot sich dem zuerst eingetroffenen Gruppenführer des Eßfelder HLF 10/6 die folgende Lage: Im ebenerdigen Kellergeschoss, in welchem eine KiGa- sowie die Krabbelgruppe untergebracht sind, war in einem der Gruppenräume ein Feuer ausgebrochen. Die Räume inkl. des Flures waren vollständig (mittels Nebelmaschine) verraucht. Der Brandrauch war ebenfalls durch das offene Treppenhaus in das obere Geschoss vorgedrungen und hatte dort den baulichen Fluchtweg unpassierbar gemacht.
Während der Erkundung durch den Gruppenführer mit seinem Melder wurden auf der Gebäuderückseite an einem Fenster im Obergeschoss 3 Personen vorgefunden, welche dort auf sich aufmerksam machten. Die Rettung dieser wurde dem Gruppenfüher mit seinen Kräften vom Eßfelder Gerätewagen Nachschub übertragen, welche die Rettung mittels der Steckleiter vom HLF 10/6 zügig durchführten.
Parallel gingen zwei Trupps mit Atemschutzgeräten und der Wärmebildkamera ins Kellergeschoss vor, um nach den zwei noch vermissten Personen zu suchen. Parallel wurde die Belüftung des Brandraumes mittels des Lüfters vorbereitet und eingeleitet. Zusätzlich wurde ein Rettungstrupp für die eingesetzten Atemschutztrupps vom Angriffstrupp des Eßfeld 89/1 gestellt. Dieser kam auch prompt zum Einsatz, da die Ausbilder ebenfalls einen Atemschutznotfall in die Übung eingebaut hatten. Der verunfallte Feuerwehrmann konnte daher zügig ins Freie verbracht werden.
Nach einer kurzen Manöverkritik und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten die Eßfelder Floriansjünger nach gut zwei Stunden ins wohlverdiente Osterwochenende starten.










