12.09.2010

Schlepper umgestürzt



Am vergangenen Samstag wurde die FF Eßfeld mittags um 12:01 Uhr mit der Alarmmeldung "Ölauslauf nach VU" auf die Verbindungsstraße zwischen Eßfeld und Darstadt über Meldeempfänger "still" alarmiert. Auf Nachfrage bei der Integrierten Leitstelle Würzburg wurde gemeldet, dass ein Schlepper umgestürzt sei und Öl auslaufen würde. Daraufhin rückten mit dem Gerätewagen Nachschub ebenfalls das Tanklöschfahrzeug aus, um bestmöglich auf alle Eventualitäten an der Einsatzstelle gerüstet zu sein.

An der Einsatzstelle bot sich das folgende Bild:

Ein Schlepper mit angebautem Grubber war aus einem Wirtschaftsweg auf die Kreisstraße WÜ 13 eingebogen, nach wenigen Metern in den Straßengraben gerutscht und dabei auf die rechte Seite umgekippt. Der Fahrer blieb hierbei glücklicherweise unverletzt.

Durch die Kräfte der FF Eßfeld wurde die Unfallstelle abgesichert, geringe Mengen an auslaufendem Hydrauliköl aufgefangen und die Verkehrsregelung übernommen. Die Bergung des Schleppers erfolgte in Eigenregie durch den Besitzer unter Zuhilfenahme von zwei weiteren Traktoren. Hierbei wurde er von mehreren zu Hilfe geeilten Landwarten tatkräftig unterstützt, so dass die Bergung zügig vonstatten gehen konnte. Auch der Traktor überstand den ungewollten Ausflug auf die Seite ohne offensichtlichem Schaden und konnte daher seine Fahrt nach Abschluss der Bergung wieder fortsetzen. Auf Aufforderung der ebenfalls vor Ort befindlichen Polizeistreife wurde abschließend die Fahrbahn von groben Verunreinigungen befreit und abgetropftes Öl gebunden. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz für die Kräfte der FF Eßfeld beendet.








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02.09.2010

Nachtrag zu Dachgeschossbrand – vermutliche Ursache ermittelt


GIEBELSTADT, OT ESSFELD, LKR. WÜRZBURG.

Das Feuer, bei dem am 9. August das Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden war, ist vermutlich durch den unachtsamen Umgang mit Zigarettenasche verursacht worden. Der Schaden wird zwischenzeitlich auf mehr als 50.000 Euro geschätzt.
Wie berichtet, hatte ein Mieter im ersten Stock den Rauch gegen 10.45 Uhr bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Trotzdem wurde die Dachgeschosswohnung durch die Flammen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Noch vor Ort hatte die Kriminalpolizei Würzburg die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Zwischenzeitlich sind die Recherchen der Sachbearbeiterin abgeschlossen. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen ist das Feuer in einem als Raucherraum genutzten Zimmer im Spitzboden des Hauses ausgebrochen. Hinweise auf einen technischen Defekt an Stromleitungen oder Elektrogeräten liegen nicht vor. Einiges deutet darauf hin, dass der unachtsame Umgang mit Zigarettenglut oder Asche zunächst zu einem Schwelbrand führte, der anschließend auf Einrichtungsgegenstände und Dachdämmung übergegriffen hat.




Die Berichte von Feuerwehr und Polizei über den Einsatz vom 9. August finden Sie ebenfalls in unserem Blog!