10.04.2010

Hohlstrahlrohrtraining - die 2te

Bereits am 19. März fand der theoretische Teil der Frühjahrs-Atemschutzfortbildung der FF Eßfeld statt, welcher auch mehrere interessierte Kameraden aus andereren Wehren des Abschnitt Mitte beiwohnten.
Am heutigen Samstag trafen sich 4 Atemschutzgeräteträger unserer Wehr, um den praktischen Teil der Fortbildung mit dem Schwerpunkt Hohlstrahlrohrtraining zu absolvieren. Weitere 4 Kräfte der FF Eßfeld hatten sich direkt am 20. März der praktischen Ausbildung unterzogen. Für unsere weiteren ASGT wird die Ausbildung in den nächsten Wochen nach Absprache erneut angeboten werden.

Verflogen einer verlegten Leitung unter Nullsicht




Türöffnungsprozedur


Trupp geht vor Tür des Brandraumes in Stellung, nachdem diese auf ihre Temperatur kontrolliert wurde.

Sicherung der Tür mittels Bandschlinge und Feuerwehrbeil zur kontrollierten Öffnung dieser



Nachdem der Brandraum von der Tür aus durch 3 Sprühstöße gekühlt und die Tür kurzzeitig wieder geschlossen wurde, wird zügig in den thermisch aufbereiteten Raum vorgangen und...


... nach 3 Schritten erfolgt der "Check" der Raumtemperatur mittels kurzem Sprühstoß über den Trupp:

Es "regnet" --> Raumtemperatur unkritisch - weiter geht´s

Es "kommt nichts zurück" --> Raum erneut mittels 3 Sprühstößen kühlen

--> erneuter Check


Selbstschutz des vorgehendes Trupps beim Auftreten eines sog. "Flashovers"

03.04.2010

Frühjahrsübung der FF Eßfeld

Wie bereits in den letzten Jahren wurde auch an diesem Karfreitag die traditionelle Frühjahrsübung durchgeführt. Als Übungsobjekt diente das Bürgerhaus in Eßfeld. Die Einsatzkräfte, welche im Bereich der Kindergartenstraße Aufstellung bezogen hatten, wurden mit dem Einsatzstichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr!“, alarmiert. Durch die Erkundung des Gruppenführers konnte eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Jugendraumes festgestellt werden. Nach Angaben von Passanten, sollten sich noch zwei Personen in diesem Bereich aufhalten. Nach kurzer Lagefeststellung wurden zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit je einem Strahlrohr in den Innenangriff geschickt. Dabei wurden zwei unabhängige Angriffswege, darunter einer durch die vorhandene Anleiterbereitschaft, vorgenommen. Nach ca. acht Minuten konnte eine Person aus dem verrauchten Bereich gerettet werden. Durch die fortlaufende Erkundung des Gruppenführers wurde eine weitere Person auf einem Vordach bewusstlos vorgefunden. Diese wurde von der zweiten Staffel des Florian Eßfeld 89/1 mittels Schleifkorbtrage gerettet. 45 Minuten nach Alarmierung war das durchaus fordernde Übungsszenario beendet. Nach einer kurzen Aussprache mit „Manöverkritik“ wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Ausgabe der Einsatzaufträge durch den Gruppenführer Eßfeld 21/1.


Atemschutzüberwachung ist Chefsache! :-)



Atemschutztrupps in Bereitstellung

Vorgehen der Atemschutztrupps unter realistischen Einsatzbedingungen - "Nullsicht"

2.Angriffsweg über die vorhandene Anleiterbereitschaft.




Rückwertige Einsatzstelle: Bei der Flucht aus den Brandräumen ist eine Person vom Fenster auf das Vordach gestürzt.

Nach einer Erstversorgung durch den HVO Eßfeld, wurde die Person achsengerecht mittels Schleifkorbtrage gerettet.
Text & Bilder: Philipp Renninger